Theoretische Werte, nur zur überschlägigen Berechnung. Vor Bestellung oder Fertigung mit dem Werkszeugnis oder einer geprüften Statik abgleichen.
Rohre werden über Außendurchmesser und Wandstärke bestellt, doch Fracht, Hebezeug und Stützweite richten sich nach der Masse. Zwei Zahlen eingeben – Masse, Innendurchmesser und Innenvolumen folgen.
Die Formel
Querschnittsfläche = π × ((OD/2)² − ((OD − 2 × Wandstärke)/2)²). Multipliziert mit der Dichte 7.85 t/m³ und mit 1,000 ergibt das kg pro Meter. Ein Rohr 60.3 × 3.6 mm wiegt 5.03 kg/m.
Nennmaß und Istmaß
Bezeichnungen wie DN50 oder 2 Zoll meinen eine Nennweite, nicht den Außendurchmesser. Prüfen Sie vor der Bestellung immer den tatsächlichen Außendurchmesser und die Wandstärke anhand der Zeichnung oder des Werkszeugnisses.
Warum Innendurchmesser und Innenvolumen zählen
Für Hydraulikleitungen, Kühlkreisläufe und Druckprüfungen brauchen Sie das Innenvolumen, nicht das Stahlgewicht. Der Rechner gibt es in Liter aus, damit Sie eine Pumpe auslegen oder die Füllmenge direkt abschätzen können.
Häufige Fragen
Wie berechne ich das Gewicht eines Stahlrohrs?
Vom Außenkreis den Innenkreis abziehen und mit Länge und Dichte multiplizieren. Bei einem Rohr mit 60.3 mm Außendurchmesser und 3.6 mm Wandstärke sind das rund 5.03 kg pro Meter.
Ist DN50 dasselbe wie 2 Zoll Rohr?
Ähnlich, aber nicht identisch – DN50 hat einen Außendurchmesser von rund 60.3 mm, 2 Zoll Nennrohr ebenfalls etwa 60.3 mm, doch die Wandstärke hängt von der Rohrreihe ab, deshalb unterscheidet sich das Gewicht.
Kann ich auch Vierkant- oder Rechteckrohre berechnen?
Dieser Rechner deckt runde Hohlprofile ab. Für Vierkant- und Rechteckhohlprofile nutzen Sie den Metallgewicht-Rechner mit der Form Vierkantstahl und geben Seitenlänge und Wandstärke ein.
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